Flautista Maine Coon Cats

Die Maine Coon


 

Die Herkunft der Maine Coon
Die Maine Coon stammt aus dem US-Bundesstaat Maine im Nordosten Amerikas. Woher sie den Beinamen "Coon" hat, ist bis heute nicht geklärt. Daß sie eine Mischung aus Katze und Waschbär (englisch: racoon) ist, wie die Legende erzählt, ist biologisch nicht möglich. Über die Herkunft existieren viele Geschichten, zum Beispiel die von dem englischen Kapitän Coon, der seine Langhaarkatzen über alles liebte und sie auf jedem Landgang mitnahm. Diese Katzen verpaarten sich mit den einheimischen Katzen - die Babys wurden "Coons Katzen" von den Einwohnern genannt. Eine weitere Theorie ist, daß die Maine Coon von der Norwegischen Waldkatze abstammt und von den Wikingern nach Amerika eingeführt wurde.Wahrscheinlich ist die Maine Coon eine Mischung aus den verschiedenen Katzen, die im Laufe der Kolonisations- und Einwanderungszeit per Schiff an Land kamen.

Aussehen der Maine Coon
Die Maine Coon Schnauze ist mittellang und kantig. Das Kinn soll kräftig und die Nase leicht nach innen gewölbt sein. An der Nase kann auch ein Laie die Maine Coon von der sonst ähnlichen Norwegischen Waldkatze unterscheiden - deren Nase sollte nämlich gerade sein. Die Ohren haben lange, dichte Fellbüschel, die vor Kälte schützen. An den Spitzen der Ohren befinden sich Luchsähnliche Pinsel (Lynx-Tips). Zwischen den Zehen wachsen ebenfalls lange Haare - die Schneeschuhe - die ein Einsinken im Schnee verhindern. Die Maine Coon ist eine Naturrasse, die sich an das Leben in der Kälte Kanadas angepaßt hat. Sie hat wasserabweisendes, halblanges, pflegeleichtes Fell und einen extrem langen, buschigen Schwanz (er sollte mindestens bis zur Schulter reichen). Man sagt auch, die Maine Coon sei "der Schwanz mit Katze dran". In der Natur kann sie sich bei Kälte in den Schwanz einrollen. Die wahre Pracht zeigt die Maine Coon also in ihrem Winterkleid. Eine Maine Coon ist erst im Alter von drei bis vier Jahren richtig ausgewachsen. Es gibt sie heute in fast allen Farben.

Das Wesen der Maine Coon
Die amerikanische Waldkatze ist anhänglich und folgt ihren Menschen auf Schritt und Tritt. Maine Coon Katzen sind verspielt, intelligent, lernfähig und haben einen umwerfenden Charme. Sie sind nicht gerne alleine und bilden auch mit Hunden ein tolles Team. Die Maine Coon Katze überrascht durch ihr zartes Stimmchen - sie erzählt viel und gerne. Die Maine Coon ist nicht wasserscheu und spielt gerne in der nassen Duschtasse oder am Wasserhahn.

Anerkennung der Maine Coon
Die Maine Coon ist die älteste Katzenrasse Amerikas und wurde dort bereits seit 1860 (!!!) bei der CFA registriert. Sie fand ab 1950 eine größere Züchterlobby, die einen entsprechenden Standard erarbeitete und im Jahre 1976 wurde die amerikanische Waldkatze voll von der CFA anerkannt. In Deutschland, d.h. in der FIFE, sind die Maine Coon Katzen erst seit 1983 anerkannt.

So kam die erste Maine Coon nach Deutschland
Barbara Simon aus Berlin verliebte sich in das Foto einer Maine Coon, das sie in einer Enzyklopädie entdeckte. Durch viele Telefonate und Nachforschungen bekam sie Kontakt zu Mary M. Condit, der Züchterin des Zwingers "Heidi Ho" aus Denver,Colorado. Ein halbes Jahr später holte sie "Heidi Ho's Jonathan" ab, einen black-tabby Kater mit weiß. Ihm folgten mehrere Monate später "Gemütlichkat Lotte" und "Ktaadn's Samatha". Diese drei Tiere sind die Stammeltern der Maine Coon Zucht in Deutschland.